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Farbkonzepte für private Räume

Schlafzimmer

Aufgabe „Wir schlafen hier schlecht“, beklagte sich die Auftraggeberin. Kein Wunder, denn das Schlafzimmer liegt im südlichen Teil des Hauses und bekommt dadurch zu viel Südenergie ab. Zudem hat der Raum drei Fenster, durch die Licht und Wärme hineinkommen, beides aktivierende Faktoren. Lösung Der Süden ist die energiereichste Himmelrichtung und für ein Schlafzimmer nicht gut geeignet.

Wohn/Essbereich

Aufgabe Wohnlichkeit schaffen trotz Marmorboden und grellem Licht, das durch bodentiefe Fenster einfällt und von weißen Wänden reflektiert wird. Von der Kundin gestaltete Bilder sollen an den Wänden aufgehängt werden. Die Wandfarbe soll auf die roten Kissen und Decken eingehen. Lösung Offensichtlich ist in diesem Raum zu viel nach außen gerichtete Energie vorhanden, um sich entspannen zu können. Im Feng Shui sagt man, der Raum ist zu yang-lastig. Es sollte also Yin-Energie zugeführt werden.

Wohnzimmer Kirsche

Der Umzug war für die Bauherrin gleichzeitig der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Von nun an also alleinerziehend. Das Wohnzimmer für sie und ihre zwei Töchtern wünschte sich die Auftraggeberin einerseits erholsam, andererseits sollte man dort aber auch Energie  tanken. Diese Aufgabe im Kopf, schlenderten wir beide um das frisch renovierte Einfamilienhaus. Es war ein Frühlingstag und gemeinsam bewunderten wir die japanische Kirsche, die vor dem Haus in voller Blüte stand. Wir tauschten Erinnerungen aus, in denen wir beide als Kind auf Kirschbäume geklettert waren und uns die Bäuche so vollgeschlagen hatten mit den prallen süßen Früchten, dass wir abends Bauchschmerzen hatte. Uns bleib das Bild einer schönen Kindheit im Kopf, das sich mit dem Kirschbaum verband. Als wir ins Haus zurückkehrten, war klar, dass das Thema Kirsche die Farbgestaltung im Wohnzimmer dominieren sollte. Möbel und Bodenbelag waren festgelegt und es bot sich an, die holzlastigen Regale durch den Feuerton Rot abzuleiten. Nachdem gestrichen war, fand die Bauherrin noch die Kirschtrilogie und brachte die Gestaltung so für sich auf den Punkt. Je offener, also unfestgelegter man …